Der Verein

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Satzung des Borgfelder Tennis Club von 1987 e.V.

 

(Geänderte Fassung, wie am 28.07.2014 unter VR4299HB beim Amtsgericht Bremen eingetragen)

§ 1 Name und Sitz

Der Verein führt den Namen Borgfelder Tennis Club von 1987 e.V."

Der Kurzname des Vereins lautet BTC von 1987". Der Verein hat seinen Sitz in Bremen.

 

§ 2 Zweck, Aufgaben und Gemeinnützigkeit

  1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.
  2. Zweck des Vereins ist die Förderung des Sports.
  3. Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch die Förderung des Amateursports, insbesondere dem Tennissport. Schwerpunkt der Vereinsarbeit ist die Förderung junger Menschen auf dem Gebiet des Tennissports. Die Satzungszweckverwirklichung erfolgt insbesondere durch die Förderung sportlicher Übungen und Leistungen sowie durch die Errichtung einer Tennisanlage mit den dazugehörigen geeigneten Räumlichkeiten mit haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern.
  4. Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
  5. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.
  6. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergünstigungen begünstigt werden.
  7. Bei der Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Stadt Bremen, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.
  8. Der Verein ist Mitglied im zuständigen Landessportbund Bremen e. V. und im Tennisverband Nordwest e. V.

 

§ 3 Mitgliedschaft - Erwerb/Beendigung

Die Aufnahme als Mitglied ist schriftlich beim Vorstand zu beantragen. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Er teilt die getroffene Entscheidung dem Antragsteller schriftlich mit.

Die Mitgliedschaft endet mit dem Austritt (§ 4), dem Tode, durch Ausschluss (§ 5) oder bei Beitragsrückstand von über 12 Monaten.

 

§ 4 Austritt

Der Austritt eines Mitgliedes aus dem Verein und die Ummeldung von aktiver in passive Mitgliedschaft erfolgt durch schriftliche Mitteilung an den Vorstand. Abmeldungen und Ummeldungen für das laufende Geschäftsjahr können jeweils nur zum Ende des Geschäftsjahres mit einer Frist von 3 Monaten erfolgen. Über Sonderregelungen entscheidet der Vorstand.

 

§ 5 Ausschluss von Mitgliedern

Ein Mitglied kann aus dem Verein durch den Vorstand ausgeschlossen werden, wenn es schuldhaft in grober Weise die Interessen des Vereins verletzt. Ausschließungsgründe sind:

  1. grober Verstoß gegen die Satzung des Vereins oder die sich daraus ergebenden Mitgliedschaftspflichten.
  2. Schwere Schädigung des Ansehens oder der Belange des Vereins.
  3. Grober Verstoß gegen die Kameradschaft innerhalb des Vereins.

Gegen einen Ausschluss kann Widerspruch in der Mitgliederversammlung eingelegt werden.

 

§ 6 Arten der Mitgliedschaft

Der Verein gliedert sich in aktive Mitglieder, Jugendmitglieder und passive Mitglieder. Aktive Mitglieder sind Mitglieder, welche aktiv am Tennissport teilnehmen und das 18. Lebensjahr vollendet haben.

Jugendmitglieder sind alle aktiven Mitglieder, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.

Passive Mitglieder sind Mitglieder, welche am Sportbetrieb des Vereins nicht teilnehmen.

 

§ 7 Rechte und Pflichten der Mitglieder

Die Mitglieder haben das Recht, alle Einrichtungen des Vereins zu nutzen und an seinen Veranstaltungen teilzunehmen.

Jedes Mitglied hat die Satzung des Vereins, die Spiel- und Platzordnung, etwa aufgestellte Ordnungen sowie die Beschlüsse und Maßnahmen des Vorstandes in echter Sportkameradschaft zu befolgen. Jedes Mitglied ist zur Haftung für das von ihm beschädigte Vereinsvermögen, auch im Falle der Fahrlässigkeit, verpflichtet.

§ 8 Aufnahmegebühr/Jahresbeiträge

Der Verein erhebt nach Maßgabe der Beschlüsse der Mitgliederversammlung eine Aufnahmegebühr und Jahresbeiträge sowie bei besonderen Beschlüssen der Mitgliederversammlung eine Umlage.

Die Jahresbeiträge sind jährlich im Voraus zu zahlen. Bei Neuanmeldungen im Verlaufe eines Geschäftsjahres ist ein anteiliger Betrag zu entrichten.

Details zu den Beiträgen regelt die Beitragsordnung.

 

§ 9 Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Der Vorstand legt der Mitgliederversammlung für jedes Geschäftsjahr im Voraus einen Haushaltsplan zur Entscheidung vor, der die wichtigsten Einnahmen und Ausgaben enthalten muss.

 

§ 10 Haftung des Vereins

Der Verein haftet für Sportunfälle und sonstige Schäden, die ein Mitglied im Rahmen der Vereinstätigkeit erleidet, nur, soweit er aus einer von ihm abgeschlossenen Versicherung Ersatz erlangt. Vom Verein abgeschlossene Versicherungen sind den Mitgliedern vom Vorstand bekannt zu geben.

Hinsichtlich der Haftung gegenüber Dritten gelten die gesetzlichen Bestimmungen.

 

§ 11 Organe des Vereins

Der Verein verwaltet sich durch folgende Organe:

  1. Mitgliederversammlung
  2. Vorstand

 

§ 12 Aufgaben der Mitgliederversammlung

Folgende Obliegenheiten sind ausschließlich der Mitgliederversammlung vorbehalten:

  1. Wahl des Vorstandes
  2. Wahl der Kassenprüfer
  3. Entscheidung über die Entlastung des Vorstandes
  4. Entscheidung über den Haushaltsplan
  5. Festsetzung der Aufnahmegebühr, der Jahresbeiträge und etwaiger Umlagen
  6. Festsetzung über den Umfang von Arbeitseinsätzen der Mitglieder sowie über Ausgleichszahlungen
  7. Änderung der Vereinssatzung

 

§ 13 Mitgliederversammlung

Eine Mitgliederversammlung findet statt:

regelmäßig einmal im ersten Halbjahr eines jeden Geschäftsjahres,

außerordentlich in den gesetzlich vorgesehenen Fällen.

 

§ 14 Einberufung, Tagesordnung und Durchführung der Mitgliederversammlung

Zeit und Ort der Mitgliederversammlung bestimmt der Vorstand. Die Einladungen mit der Tagesordnung müssen mindestens zwei Wochen vor dem Versammlungstage zur Post gegeben worden sein. Durch Hinweis in der Tagespresse soll an den Termin erinnert werden. Etwaige Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung sind innerhalb von 6 Tagen nach Einladung schriftlich beim Vorstand zu stellen.

Über die Beschlüsse der Versammlung ist eine Niederschrift aufzunehmen, die vom Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen und von der nächsten Mitgliederversammlung zu genehmigen ist.

 

§ 15 Abstimmung in der Mitgliederversammlung

Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig. Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit, soweit nicht satzungsgemäß etwas anderes vorgesehen ist. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt.

Satzungsänderungen und Umlagen können nur mit 2/3-Mehrheit der erschienenen Mitglieder beschlossen werden.

Die Stimmabgabe erfolgt offen. Sie hat geheim zu erfolgen, wenn dies von mindestens 1/10 der in der Versammlung anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beantragt wird.

 

§16 Zusammensetzung des Vorstandes

Der Vorstand besteht aus mindestens dem

  1. Vorsitzenden
  2. Vorsitzenden
    Schatzmeister
    Schriftf
    ührer
    Sportwart
    Jugendwart
     

Der Vorstand gibt sich eine Geschäftsordnung. Die Aufgaben des Vorstandes sind insbesondere:

  1. Erlass einer Spiel- und Platzordnung
  2. Einstellung von Mitarbeitern, wie z.B. Platzwart, Trainer usw.
  3. Entscheidung über Neuaufnahmen
  4. Erlass bzw. Ermäßigung der Aufnahmegebühr sowie der Beiträge

Der Vorstand entscheidet weiter über alle Aufgaben, die nicht ausdrücklich der Mitgliederversammlung vorbehalten sind.

Zur Unterstützung seiner Arbeit kann der Vorstand Beisitzer berufen.

 

§ 17 Amtsdauer und Wählbarkeit des Vorstandes

Die Vorstandsmitglieder werden für zwei Geschäftsjahre gewählt, bleiben jedoch bis zur Neuwahl im Amt. Scheidet ein Mitglied vor Ablauf einer Amtszeit aus, so kann der Vorstand bis zur nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung nach seinem Ermessen entweder eine Neuwahl herbeiführen, jemanden in den Vorstand berufen oder mit der Wahrnehmung der Geschäfte des Ausgeschiedenen beauftragen.

 

§ 18 Vertretung des Vereins

Die Vertretung des Vereins erfolgt durch den 1. oder 2. Vorsitzenden. Sie sind Vorstand im Sinne des

§ 26 Abs. 2 des BGB und einzeln vertretungsberechtigt. Auszahlungen sind von dem Schatzmeister und einem weiteren Vorstandsmitglied zu unterzeichnen.

 

§ 19 Vorstandssitzung

Der 1. Vorsitzende beruft und leitet die Vorstandssitzungen; er wird erforderlichenfalls durch den

2. Vorsitzenden vertreten. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn nach schriftlicher oder mündlicher Einberufung mit Mindestfrist von zwei Tagen mindestens vier Vorstandsmitglieder anwesend sind.

Beisitzer sind nicht stimmberechtigt, da sie nicht von der MG-Versammlung gewählt, sondern vom Vorstand berufen werden. Bei Stimmengleichheit zählt die Stimme des 1. Vorsitzenden, im Vertretungsfall des 2. Vorsitzenden, doppelt.

Über die in den Vorstandssitzungen gefassten Beschlüsse ist eine Niederschrift aufzunehmen.

 

§ 20 Kassenprüfer

Zwei Kassenprüfer werden für den Zeitraum eines Geschäftsjahres gewählt und bleiben anschließend bis zur Mitgliederversammlung im Amt. Einer von ihnen kann für das nächste Geschäftsjahr wiedergewählt werden.

Die beiden Kassenprüfer überprüfen die Jahresrechnung und haben darüber hinaus das Recht, die Kassengeschäfte des Vereins während des Geschäftsjahres jederzeit zu prüfen. Der Mitgliederversammlung ist hierüber zu berichten.

 

§ 21 Ehrenamtliche Tätigkeit

  1. Die Mitglieder des Vorstandes und die Kassenprüfer sind ehrenamtlich tätig. Sie erhalten lediglich die von ihnen im Interesse des Vereins geleisteten Barauslagen zurückerstattet.
  2. Allen für den Verein tätigen Personen können angemessene Vergütungen, insbesondere für die Teilnahme an Sitzungen und Tagungen sowie Turnierorganisationen erstattet oder gezahlt werden. Abweichend zu Nr.1 können diese auch an Mitglieder des Vorstands und Kassenprüfer gezahlt werden.

 

§ 22 Spiel- und Platzordnung etc.

Die vom Vorstand aufgestellten Ordnungen, wie Spiel- und Platzordnung etc., sind in ihrer jeweiligen Fassung für alle Mitglieder verbindlich. Hierbei ist vorzusehen, dass mindestens 50 % der vorhandenen vereinseigenen Plätze für den allgemeinen Freizeitspielbetrieb freigehalten werden müssen.

 

§ 23 Disziplinordnung

Zur Durchführung der Satzung - und hierbei insbesondere der sonstigen Ordnungen des Vereins -  und zur Gewährleistung der sportgerechten Abwicklung des Spielbetriebes ist der Vorstand zur Ahndung von Verstößen mit folgenden Mitteln berechtigt:

  1. Verwarnung
  2. Spielverbot auf der Vereinsanlage bis zu zwei Monaten
  3. Verbot zum Betreten der Anlage bei Einleitung des Ausschlussverfahrens.

 

§ 24 Die Auflösung des Vereins

Die Auflösung des Vereins kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von 9/10 der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden. Dabei sind die Liquidatoren des Vereinsvermögens mit einfacher Mehrheit zu bestimmen.

 

§ 25 Vereinsgründung

Der Verein ist am 26. Juni 1987 gegründet und am 14. September 1987 in das Vereinsregister des Amtsgerichts Bremen eingetragen.